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Karl Schleinkofer
"Widerstand der Gegenwart". Zeichnung. Der Titel unserer neuen Ausstellung mit Karl Schleinkofer spielt darauf an, dass sich der Künstler in seinen stets von der schwarzen Linie geprägten Zeichnungen immer mit dem Hier und Jetzt auseinandersetzt, mit dem wahrgenommenen Ort und der erlebten Zeit. Seine größeren Zeichnungsgruppen der letzten Jahre weisen ebenfalls darauf hin. "Nichts geht verloren" (1989), "Das Selbst ist einsam und Übernah" (1994), "Das Ich ist ein Ort" (1997), "Andere Wege" (2004), "Die Gegenwart der Linie" (2009). Für den Zeichner Karl Schleinkofer dient die Linie nicht der Abbildhaftigkeit der äußeren Welt. Sie ist vielmehr der unmittelbar gezogene Strich, und dieser verhüllt in seiner Ansammlung zum dichten Lineament ein unsichtbares Inneres, das spürbar nahe und doch ungreifbar ist. In der Vielschichtigkeit der Arbeiten beherrscht Karl Schleinkofer in seiner radikal gegenstandsfreien Bildwelt das Spiel des Verschleierns und des Hervorhebens. Seine Zeichnungen sind nie belanglos, sie fordern heraus. "Es ist eine Form des bedingungslosen Sich-Einlassens und der anhaltenden Verausgabung mit dem Ziel, das analytisch kontrollierende, Besitz ergreifende Denken aus der Bahn zu werfen." (Schleinkofer)
  20.05. - 19.06.2015

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