Blick in die Ausstellung. Von links nach rechts: Jan Christian Pohl: "Schwarzer Ritter, weiße Wahrheit", John Davies: "Death's Head II", Barbara Feuerbach: "Unschuld", Conny Bosch: "o. T." (Weiß).
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WEISS
Weiss als Summe der Komplementärfarben und als Reflexion des Lichts ist von Anfang an da. In seiner Absolutheit ist es das Einfache, Klare, das Wenige, aus dem viel hervorgeht. Jeder von uns mag schon die Erfahrung gemacht haben, dass in völlig weiß getauchte Räume - dichter Nebel, schneebedeckte Landschaften, antarktische Eisberge - über ihre sinnliche Erscheinung hinaus, vor allem eines vermitteln: Stille, Fülle, Konzentration. Weiß scheint nach dem Germanisten Uwe C. Steiner der "Nullpunkt des Bedeutens" zu sein, von dem alles ausgeht, der aber auch alles zu sammeln vermag. Vor vier Jahren haben wir mit der Ausstellung "Die Farbe Schwarz" zeitgenössische künstlerische Positionen ausgestellt, deren Mal- und Stilmittel hauptsächlich von der Farbe Schwarz getragen wurden. In der jetzigen Ausstellung geht es weniger um das Malmittel, als um die Annäherung an das Phänomen "Weiß". Die Vielzahl der teilnehmenden Künstler steht für eine Fülle von möglichen Bedeutungen und Erscheinungen des Phänomens "Weiß". Sie sehen Arbeiten von: John Davies, Wulf Kirschner, Conny Bosch, Astrid Köppe, Winfried Skrobek, Alissa Walser, Jörg Ahrnt, Jan Christian Pohl, Barbara Feuerbach, Michelle Concepción, P. W. Voigt, Stefan F. Konrad, Peter Schlör, Karl Schleinkofer, Thomas Bredenfeld, Kyong Lee.
  18.01. - 30.03.2012

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