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Die Bilder Geygers lassen eine Gewalt spüren, die wir nicht ermessen können. Bedrohliches und Dramatisches, Abgründiges, Düsteres, Verhängnisvolles, schießende Männer und jagende Frauen sind dargestellt, abweisende Mauern, gefurchter Boden in dunklem Ton. Die Malerei selbst ist beherrschend, die Kraft des groben Pinsels, die Rauheit des Grundes oder der Grundierung, die harte Spannung der Komposition. Und doch handelt es sich hier nicht um eine Affirmation der Gewalt oder des Nihilismus. Im Gegenteil sind diese Bilder in jedem Zug imrner auch oder zu allererst Gegenbilder: Der Schütze schießt. Böse ist dieser Schatten, der aus der Farbe des Grundes besteht; sein Schießen ist sinnlos. Er schießt in die ungeschützte Natur der Farbe, die er nicht treffen kann. Diese selbst ist von einer Kraft, die jenen übertrifft - Die Farbe ist die Utopie des Andersseins und die Dominanz des BiIdes gegenüber der Realität. aus: "Johann Georg Geyger und seine Bilder - Ein Versuch zu verstehen " von Angelica Horn |
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Biographie
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Ausstellungen
Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland (Auswahl) |
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